FIAT, Abarth & FIAT Professional auf der Brüssel Motor Show

  • Der neue Fiat 500 Hybrid [Kraftstoffverbrauch: 5,3 l/100 km; CO2-Emissionen 120 g/km, CO2-Klasse D**] wird auf der Automobilmesse in der belgischen Hauptstadt als internationale Publikumspremiere präsentiert.
  • Der Abarth 600e Competizione [Stromverbrauch (kombiniert): 17,5-18,9 kWh/100 km; CO2-Emissionen 0 g/km (kombiniert), CO2-Klasse A**] ist das neue Topmodell der italienischen Traditionsmarke mit dem Skorpion im Wappen.
  • FIAT Professional überrascht mit einem elektrisch angetriebenen Dreirad: Der Fiat Tris* revolutioniert die urbane Mobilität.

 

FIAT, Abarth und FIAT Professional bieten dem Publikum auf der Brüssel Motorshow eine Reise durch ihre innovativen und vielseitigen Modellpaletten. Noch bis zum 18. Januar 2026 können sich Besucherinnen und Besucher der Messe in der belgischen Hauptstadt über das Angebot aller drei Marken informieren. Die Bandbreite reicht von familienfreundlichen Fahrzeugen über Transporter bis zu Sportwagen.

Ein Highlight am Messestand von FIAT in Halle 5 ist der neue Fiat Grande Panda, der zu den sieben Finalisten beim Wettbewerb um den Titel „Auto des Jahres 2026” zählt. Der kompakte Fünftürer basiert auf der STLA Smart-Plattform der Stellantis Gruppe. Die Auswahl aus drei Antriebstechnologien (Elektro, Hybrid, Benziner) bietet für jeden Bedarf die ideale Lösung. Der Fiat Grande Panda wird in Serbien und Algerien produziert und weltweit vertrieben. Im Laufe des Jahres 2026 kommt das Modell auch in Südamerika auf den Markt.

Der Fiat 500 Hybrid feiert in Brüssel sein internationales Debüt vor Publikum. Gefertigt im traditionsreichen Werk Mirafiori im norditalienischen Turin, symbolisiert der Kleinwagen weit mehr als nur die starke Verbindung zwischen der Marke FIAT und ihrer Heimatstadt. Der neue Fiat 500 Hybrid verbindet das reiche Erbe der Marke mit modernster Technologie und zelebriert zugleich die zeitlose Schönheit und Seele des italienischen Designs. Das Modell übernimmt den unverwechselbaren Stil und zahlreiche innovative Details des Fiat 500 Elektro, setzt beim Antrieb jedoch auf Mild-Hybrid-Technologie.

Sogar als Weltpremiere ist der Fiat Qubo L* zu sehen. Die kompakte Großraumlimousine wurde für moderne Familien entwickelt, die eine Mischung aus hohem Komfort, großzügigem Platzangebot und praktischen Ausstattungsdetails suchen. Der neue Fiat Qubo L wird mit fünf und mit sieben Sitzen gefertigt, als Antrieb dient ein effizienter Dieselmotor.

Der neue Fiat 600 Sport besticht durch eine besonders dynamische Optik. Zur Serienausstattung des Fünftürers zählen 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, getönte hintere Fensterscheiben, schwarze Karosseriedetails sowie spezifische SPORT Logos. Exklusiv wird zusätzlich die neue Karosseriefarbe Acid Green angeboten. Das Interieur ist komplett in Schwarz gehalten. Zur Wahl stehen Elektroantrieb mit einer Leistung von 115 kW [Stromverbrauch (kombiniert): 15,1-15,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen 0 g/km (kombiniert), CO2-Klasse A**]  sowie Hybrid-Technologie, die wahlweise 81 kW (110 PS) oder 107 kW (145 PS) zur Verfügung stellt [Kraftstoffverbrauch: 4,8-4,9 l/100 km; CO2-Emissionen 109 g/km, CO2-Klasse C**].

Ergänzt wird die Präsentation von FIAT durch das Fiat 500 Elektro Cabrio und den Fiat Topolino. Mit seinem rein elektrischen Antrieb folgt der als Leichtkraftfahrzeug eingestufte Fiat Topolino der Markenstrategie, nachhaltige Mobilität für Ballungsräume zu schaffen. Aufgrund der technisch bedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h kann er bereits von Jugendlichen ab 15 Jahren mit dem entsprechenden Führerschein AM gefahren werden.

Abarth ist auf der Brüssel Motor Show mit seinem Topmodell vertreten. Der neue Abarth 600e Competizione weist neben einer Leistung von 207 kW (entsprechend 280 PS) zahlreiche technologische Details auf, die vom Rennsport inspiriert sind. Dazu zählen unter anderem das selbstsperrende Differential, die Sportbremsanlage mit Monoblock-Bremssätteln und die Racing-Sitze von Sabelt®. Beeindruckend auch der Wert für die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 km/h: Diese Übung bewältigt der Abarth 600e Competizione in 5,85 Sekunden.

FIAT Professional zeigt als Europapremiere einen aktuell nur in den Regionen Mittlerer Osten und Afrika angebotenen Kleintransporter. Der Clou des Fiat Tris*: Das Modell ist ein elektrisch angetriebenes Dreirad, das speziell für den Einsatz im urbanen Umfeld konzipiert wurde.


* Das Fahrzeugmodell wird aktuell in Deutschland nicht angeboten, Verbrauchsangaben liegen seitens des Herstellers nicht vor.

**Die Angaben zu Kraftstoff- bzw. Energieverbrauch und CO2-Emissionen beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoff- bzw. Energieverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionenneuer Personenkraftwagen, gemäß amtlichem Messverfahren in der jeweils gültigen Fassung, können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle, die in Deutschland zum Verkauf angeboten werden entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen kostenlos erhältlich ist oder über http://www.dat.de im Internet zum Download bereitsteht.

Circular Economy: Second-Life-Batterien von SUSTAINera treiben innovative Mobilitätslösungen außerhalb des Automobilbereichs an: Die AVATHOR ONE Anwendung

Stellantis treibt seine Aktivitäten im Bereich der Wiederverwendung von Hochvolt-Batterien, auch bekannt als Second-Life-Batterien, weiter voran. Dies ist Teil des starken Engagements des Unternehmens für die Umsetzung eines Kreislaufwirtschaftsmodells für Ressourcen, Komponenten und Materialien.

Eine der neuesten Anwendungen dieses Ansatzes ist AVATHOR ONE: ein elektrisches Medizingerät, das für Menschen im Rollstuhl bzw. mit eingeschränkter Mobilität entwickelt wurde.

Ein zweites Leben für Batterien, eine neue Freiheit der Mobilität für Menschen
Diese innovative und nachhaltige Lösung gestaltet eine inklusivere Welt neu, indem sie eine neue Mobilitätsfreiheit für Menschen mit Behinderungen in nicht straßengebundenen Kontexten ermöglicht. Sie vereint Technologie, Design, soziale Verantwortung und Kreislaufwirtschaft: Das Herzstück des Systems nutzt ausschließlich Second-Life-Batterien von Stellantis, die im Rahmen eines Liefervertrags mit INTENT S.r.l., einem lokalen Systemintegrator, wiederverwendet werden.

Ein lokales Ökosystem im Dienst der Welt

Das Produkt ist das Ergebnis der Zusammenarbeit und Synergie mehrerer Unternehmen, die ein effizientes lokales Ökosystem bilden und weltweit sozialen, ökologischen und industriellen Wert schaffen:

  • SUSTAINera, das Stellantis-Label für Circular Economy, stellt die ausgedienten Batterien von Elektrofahrzeugen aus dem Raum Turin bereit und verleiht ihnen ein zweites Leben.
  • INTENT S.r.l., ein erfahrener Systemintegrator mit Sitz in Turin, bereitet die Stellantis-Batterien wieder auf: Er übernimmt die Demontage der ursprünglichen 15-kWh-Module und die Neuverpackung in Einheiten, die für den AVATHOR angepasst sind (1,4 kWh für Kurzstrecke oder 2,8 kWh für Langstrecke). Zudem wird das Batteriemanagementsystem (BMS) integriert.
  • AVATHOR, ein Startup aus Turin, widmet sich der Verbesserung von Zugänglichkeit und Unabhängigkeit durch die Entwicklung und Herstellung fortschrittlicher elektrischer Medizingeräte und gemeinschaftlicher Mobilitätsdienste.
  • Italdesign, ansässig im Raum Turin, ein legendärer Name in Design, Engineering und Fertigung, spielte eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung des Produkts vom Konzept (WheeM-i, vorgestellt 2019) zum marktreifen Produkt und brachte seine Expertise in Design und Produktentwicklung ein.

AVATHOR ONE wurde im April auf den Markt gebracht und im August von Italdesign auf der Expo 2025 in Osaka vorgestellt. Es wird Ende September auf dem Salone Auto Torino als Teil der Italdesign-Ausstellung gezeigt.

SUSTAINera: 360°-Lösungen rund um Batterien von Elektrofahrzeugen
Verwaltet von der Stellantis-Geschäftseinheit SUSTAINera können Hochvolt-Batterien, die aus dem Automobilbereich ausgemustert wurden, weiterhin wertvolle Ressourcen für andere Anwendungen sein. Sie durchlaufen strenge Tests und werden für nicht-automobile Anwendungen wiederverwendet – was ihre Lebensdauer verlängert und Abfall sowie Umweltbelastung reduziert.

Über AVATHOR hinaus arbeitet Stellantis SUSTAINera aktiv mit mehreren Energieversorgern und Batterieintegratoren zusammen, indem Second-Life-Batterien bereitgestellt und gemeinsam Energiespeicherlösungen entwickelt werden. Ein Beispiel dafür ist das Projekt PIONEER von ENEL X am Flughafen Rom-Fiumicino – das größte System in Italien und eines der größten in Europa, das seit Juni in Betrieb ist. Die hochmoderne Technologie speichert erneuerbare Energie und trägt zur Dekarbonisierung des Flughafens bei, indem sie über zehn Jahre hinweg eine Reduktion von 16.000 Tonnen CO₂ ermöglicht.

SUSTAINera wird weiterhin in Second-Life-Batterieaktivitäten investieren, die in den letzten drei Jahren ein starkes Wachstum verzeichnet haben.

All diese Initiativen zur Wiederverwendung und Wiederaufbereitung von Batterien ergänzen andere Aktivitäten der Kreislaufwirtschaft wie Remanufacturing und Reparatur, um die Lebensdauer der Batterien so lange wie möglich zu verlängern, bevor sie recycelt werden – und bieten somit 360°-Lösungen entlang der vier R-Strategie (Remanufacturing, Repair, Reuse, und Recycle bzw. übersetzt: Wiederaufbereiten, Reparieren, Wiederverwenden und Recyceln) von SUSTAINera.